AUGENHÖHEwege Premiere Wien

Das war die exklusive Filmpremiere AUGENHÖHEwege in Wien.

AUGENHÖHEwege: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?
Die Sehnsucht nach sinnstiftender Arbeit ist mindestens so groß wie die Notwendigkeit, Wertschöpfungsprozesse agil zu gestalten. Doch wie macht man sich auf den Weg in eine neue Kultur des Arbeitens? Wie gestalten wir zukünftig unsere Organisationskulturen? Neue Wege zu beschreiten heißt Gewohnheiten hinter sich zu lassen, Glaubenssätze zu überdenken und sich vor allem die Frage zu beantworten:

Wohin soll die Reise gehen?
AUGENHÖHEwege zeigt mutige Unternehmen, die sich auf den Weg in eine neue Kultur der Zusammenarbeit gemacht haben. Erleben Sie Einblicke in Unternehmen auf AUGENHÖHE, steigen Sie direkt im Anschluss in einen von uns begleiteten Dialog mit interessierten Menschen ein und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Protagonisten aus dem Film ins Gespräch zu kommen.

LASSEN SIE SICH ERMUTIGEN UND INSPIRIEREN – DENN SIE KÖNNEN ETWAS VERÄNDERN!

Genießen Sie hier den gelungenen Premierenabend als Bilderreise

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Die Dokumentation des Premierenabends gibt´s hier als PDF-Download.

AUGENHÖHEwege ist mittlerweile online, und ist für die private und nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos. Infos zur kommerzielle Nutzung finden Sie unter augenhoehe-wege.de. Die zweite Dokumentation gibt es in zwei Varianten

Die AUGENHÖHEwege Version orange ist mit der österreichischen Firma Tele Haase, und ist damit mindestens genau so interessant wie die weiße Version.

 

Stay tuned mit der XING-Gruppe “AUGENHÖHE Community Wien”

Coole Momentaufnahme: Tweets this week

Coole Momentaufnahme des Twitter-Widges meiner Webseite:

20160129 EPPwien Top 3 Tweets

 

Nüchterne Zwischenbilanz: 1,5 Jahre ASchG-Novelle – Es besteht Gestaltungsbedarf!

In einem Artikel im Der Standard zieht die Arbeitspsychologin Julia Steurer vom Arbeitsinspektorat eine nüchterne Bilanz.
Die Evaluierung der psychischen Belastungen, die seit 1.1.2013 noch klarer im ASchG verankert wurden, haben noch Verbesserungsbedarf:
– Mangelnde Kenntnisse des Arbeitsschutzes
– Artbeitsplatzevaluierung sind z.T. mangelhaft
– Benennung der konkreten (Fehl-)Belastungen (Gefahren) eher oberflächlich
– Gestaltungsvorschläge (= Maßnahmen, welche in der Evaluierung erhobene Misstände beseitigen sollten) oft unpräzise, ohne Frist und Zuständigkeit
– nicht aussagekräftige Tätigkeitsberichte der firmeninternen Fachleute
Andererseits meint Steurer, dass immer mehr Betriebe beginnen jetzt einen qualitätsvollen systematischen Prozess beginnen und davon profitieren.

Einsparungspotential und Erfolgsaussichten
Die Arbeiterkammer schätzt die Kosten allein von Burnout auf knapp 3,5 Milliarden Euro in Österreich. Das WIFO kommt auf etwa die doppelte Summe von sieben Milliarden Euro, und berücksichtigt in seiner Schätzung ebenso die Kosten von dauerhafter Unterfordung sowie das Gefühl des Unnötigseins (Boreout). (Anm.: sowohl Über- als auch Unterforderung wird in der Arbeitspsycholgie als Fehlbeanspruchung definiert; Vgl. Abb. 1: ÖNORM 10075)
Ob die getroffenen Maßnahmen und Interventionen von Erfolg gekrönt sind, hängt vor allem von der präzisen Feststellung der Fehlbelastungen ab. Anders ausgedrückt: Je genauer und systematischer die Evaluierung der psychischen Belastungen (gem. ASchG) durchgeführt wird, desto höher sind die Chancen, dass
– die Maßnahmen an der “richtigen” Stelle ansetzen,
– die getroffenen Investitionen nicht verpuffen, und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen führen,
– und damit zu einer bessern Stimmung im Unternehmen (z.B. erhöhte Arbeitszufriedenheit und Engagement) sowie einem besseren Betriebsergebnis führen.

Treffsichere Maßnahmen der Arbeitsgestaltung
Die Maßnahmen können Aspekte der Kommunikation (z.B. neu geregelter Informationsaustasuch, v.a. bei Schnittstellen) und des Betriebsklimas (z.B. Einführung einer Feedbackkultur) oder auch einfache Änderungen in der Arbeitsumgebung (z.B. Büroausstattung, Arbeitsgeräte) betreffen. Als ExpertInnen in diesem Bereich kommt den Arbeits- und OrganisationspsycholgogInnen eine spezielle Rolle zu.

Wir unterstützen Sie gerne dabei, die gesunde Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen!

Engagement: Ressourcen als gelebte Organisationskultur

Das Wort Engagement kommt ursprünglich aus dem französischen und bedeutet Einsatz oder Verpflichtung. Beispiele dafür sind soziales (freiwilliges) Engagement oder das die Verpflichtung eines Künstlers.
In aktuelle Diskussion ist oft von engagierten MitarbeiterInnen die Rede. Oftmals wird der Begriffs des Engagements mit Arbeitszufriedenheit gleichgesetzt. Dieser Vergleich greift jedoch zu kurz, und es lohnt sich eine genauere Betrachtung:
In der Arbeitspsychologie versteht man unter (arbeitsbezogenem) Engagement (work engagement) ein dauerhaftes und situationsübergreifendes Verhalten, das durch einen positiven, erfüllenden und arbeitsbezogenen Gefühlszustand charakterisiert ist. Demzufolge ist Engagement kein Verhalten oder ein Ausdruck, dass kurzfristig durch ein Ereignis ausgelöst wird – wie die Freude über einen Blumenstrauß, sondern entsteht durch längerfristige kognitive und emotionale Verarbeitung. Schauferli und Bakker (2004) schlagen ein Konzept mit den drei Dimensionen Energie, Hingabe und Aufgehen in der Arbeit vor: Continue reading »