AUGENHÖHEwege Premiere Wien

Das war die exklusive Filmpremiere AUGENHÖHEwege in Wien.

AUGENHÖHEwege: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?
Die Sehnsucht nach sinnstiftender Arbeit ist mindestens so groß wie die Notwendigkeit, Wertschöpfungsprozesse agil zu gestalten. Doch wie macht man sich auf den Weg in eine neue Kultur des Arbeitens? Wie gestalten wir zukünftig unsere Organisationskulturen? Neue Wege zu beschreiten heißt Gewohnheiten hinter sich zu lassen, Glaubenssätze zu überdenken und sich vor allem die Frage zu beantworten:

Wohin soll die Reise gehen?
AUGENHÖHEwege zeigt mutige Unternehmen, die sich auf den Weg in eine neue Kultur der Zusammenarbeit gemacht haben. Erleben Sie Einblicke in Unternehmen auf AUGENHÖHE, steigen Sie direkt im Anschluss in einen von uns begleiteten Dialog mit interessierten Menschen ein und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Protagonisten aus dem Film ins Gespräch zu kommen.

LASSEN SIE SICH ERMUTIGEN UND INSPIRIEREN – DENN SIE KÖNNEN ETWAS VERÄNDERN!

Genießen Sie hier den gelungenen Premierenabend als Bilderreise

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Die Dokumentation des Premierenabends gibt´s hier als PDF-Download.

AUGENHÖHEwege ist mittlerweile online, und ist für die private und nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos. Infos zur kommerzielle Nutzung finden Sie unter augenhoehe-wege.de. Die zweite Dokumentation gibt es in zwei Varianten

Die AUGENHÖHEwege Version orange ist mit der österreichischen Firma Tele Haase, und ist damit mindestens genau so interessant wie die weiße Version.

 

Stay tuned mit der XING-Gruppe “AUGENHÖHE Community Wien”

Supervision

bietet Unterstützung bei der Bewältigung beruflicher Aufgaben, Reflexion beruflichen Handelns und der Weiterentwicklung der fachlichen und psychosozialen Kompetenzen

Nutzen
+ unterstützt arbeitsbezogene Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse
+ erhöht die Kommunikations-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit
+ fördert die Selbstreflexion von persönlichen Bedürfnissen, arbeitsbezogenen
Aufgaben und strukturellen Anforderungen
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= höhere Arbeitszufriedenheit und gesteigertes Engagement

 

Supervision lässt sich in drei Themenschwerpunkte einteilen:

  • Fallsupervison: herausfordernde Situationen im Berufsalltag mit KundInnen und KlientInnen
  • Selbstthematisierung: Kommunikation und Kooperation mit anderen bzw. im Team
  • Umfeld: Arbeit an den Schnittstellen innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation

Einzelsupervision
Wie kann ich meine neue Aufgabe optimal umsetzen?
Wie gehe ich mit herausfordernden bzw. stressigen Situationen um?
Wie kann ich Veränderungen optimal gestalten und begleiten?

Fragen in der Teamsupervision
Worauf müssen wir achten, damit die Qualität unserer Kooperation erhalten bleibt?
Wie können wir neue Arbeits- und Informationsstrukturen entwickeln?
Wie können wir das Umfeld (KlientInnen, Angehörige, KundInnen andere Beteiligte.) in unsere Arbeit einbinden?

Fragen in der Gruppensupervision
Welche Erfahrungen machen meine BerufskollegInnen und was kann ich daraus lernen?
Wie gehen wir mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden in unseren Arbeitssituationen um?
Wie können wir die Beziehungen zu unseren KlientInnen bzw. KundInnen optimal gestalten?

Zum Begriff: Systemisches Coaching

Der Begriff Coaching ist mittlerweile sehr weit verbreitet, und wird teilweise inflationär gebraucht. Im Sport wird zwischen Trainer und Coach z.T. kein Unterschied gemacht, und der Begriff wird oft synonym verwendet. Skurrile Beispiele wie Bau-Coach, KFZ-Coach oder Mal-Coach sind an der Tagesordnung. Bestenfalls handelt es sich um fachkundige Personen, die Wissen vermittelten, und dies gemeinsam mit den KundInnen üben – also TrainerInnen.

Was verstehe ich unter Coaching?
Coaching im engeren Sinn bezieht sich auf die (Weiter-)Entwicklung eines selbst gewählten Themas aus dem beruflichen Kontext innerhalb eines begrenzten Zeitraums. Im Vordergrund steht die reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit im Dreieck zwischen (beruflicher) Rolle, (beruflicher) Aufgabe (Funktion, Tätigkeitsbeschreibung) und der eigenen Person. Dadurch wird auch die inhaltliche Nähe zur klassischen Supervision erkennbar, und die Grenze verläuft oft fließend. (Vgl. ÖVS)

 

Vorteile von Einzel-Coaching
– individuelle Lösungen: intensives Bearbeiten eines Themas
– zeitlich effektiv: meist sind wenige Termine erforderlich
– Unterstützung und Förderung der eigenen Lösungskompetenz (keine von außen vorgegebene Lösung)
– vertrauensvolles Setting durch die Verschwiegenheitspflicht (vgl. Ethik der ÖVS)
– Klarheit über zukünftiges Vorgehen und Handeln

Nüchterne Zwischenbilanz: 1,5 Jahre ASchG-Novelle – Es besteht Gestaltungsbedarf!

In einem Artikel im Der Standard zieht die Arbeitspsychologin Julia Steurer vom Arbeitsinspektorat eine nüchterne Bilanz.
Die Evaluierung der psychischen Belastungen, die seit 1.1.2013 noch klarer im ASchG verankert wurden, haben noch Verbesserungsbedarf:
– Mangelnde Kenntnisse des Arbeitsschutzes
– Artbeitsplatzevaluierung sind z.T. mangelhaft
– Benennung der konkreten (Fehl-)Belastungen (Gefahren) eher oberflächlich
– Gestaltungsvorschläge (= Maßnahmen, welche in der Evaluierung erhobene Misstände beseitigen sollten) oft unpräzise, ohne Frist und Zuständigkeit
– nicht aussagekräftige Tätigkeitsberichte der firmeninternen Fachleute
Andererseits meint Steurer, dass immer mehr Betriebe beginnen jetzt einen qualitätsvollen systematischen Prozess beginnen und davon profitieren.

Einsparungspotential und Erfolgsaussichten
Die Arbeiterkammer schätzt die Kosten allein von Burnout auf knapp 3,5 Milliarden Euro in Österreich. Das WIFO kommt auf etwa die doppelte Summe von sieben Milliarden Euro, und berücksichtigt in seiner Schätzung ebenso die Kosten von dauerhafter Unterfordung sowie das Gefühl des Unnötigseins (Boreout). (Anm.: sowohl Über- als auch Unterforderung wird in der Arbeitspsycholgie als Fehlbeanspruchung definiert; Vgl. Abb. 1: ÖNORM 10075)
Ob die getroffenen Maßnahmen und Interventionen von Erfolg gekrönt sind, hängt vor allem von der präzisen Feststellung der Fehlbelastungen ab. Anders ausgedrückt: Je genauer und systematischer die Evaluierung der psychischen Belastungen (gem. ASchG) durchgeführt wird, desto höher sind die Chancen, dass
– die Maßnahmen an der “richtigen” Stelle ansetzen,
– die getroffenen Investitionen nicht verpuffen, und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen führen,
– und damit zu einer bessern Stimmung im Unternehmen (z.B. erhöhte Arbeitszufriedenheit und Engagement) sowie einem besseren Betriebsergebnis führen.

Treffsichere Maßnahmen der Arbeitsgestaltung
Die Maßnahmen können Aspekte der Kommunikation (z.B. neu geregelter Informationsaustasuch, v.a. bei Schnittstellen) und des Betriebsklimas (z.B. Einführung einer Feedbackkultur) oder auch einfache Änderungen in der Arbeitsumgebung (z.B. Büroausstattung, Arbeitsgeräte) betreffen. Als ExpertInnen in diesem Bereich kommt den Arbeits- und OrganisationspsycholgogInnen eine spezielle Rolle zu.

Wir unterstützen Sie gerne dabei, die gesunde Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen!

Evaluierung psychischer Belastungen (gem. ASchG)

Erleben und Gestalten von gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen

Ziele
+ Bewusstsein schaffen: psychische Belastungen analysieren
+ Auseinandersetzung: psychische Fehlbelastungen und daraus resultierende
Fehlbeanspruchungen identifizieren
+ Lösungen finden: Präventivmaßnahmen (er)finden und umsetzen
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= Wirtschaftlichkeit und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen

Zielgruppen
sind Organisationen in den Bereichen Dienstleistung (Vertrieb, Handel, IT, Gastronomie) und NPOs aus dem Gesundheitsbereich.

Ablauf eines Evaluationsprojektes in acht Schritten

1. Projektvorbereitung
– Steuergruppe einrichten
– Info-Workshop, Projektplanung
– Dokumentensichtung
– Überblick Organisations- und Tätigkeitsbereiche

2. Projektplanung
– Projektgestaltungs-Workshop
– Dokumentationsrichtlinien festlegen
– Projekt- und Kommunikationsplan erstellen

3. Vorbereitung des eines standardisierten Testverfahrens (z.B. BASA 2, IMPULS-Test|2-Professional, o.ä.)
– Informationsveranstaltungen und Info-Mail für Führungskräfte und MitarbeiterInnen
– Technische Implementierung

4. Durchführung des eines standardisierten Testverfahrens (z.B. BASA 2, IMPULS-Test|2-Professional, o.ä.)
– Laufzeit 10 bis 14 Tage
– Anonymisierter Ergebnisbericht für Steuergruppe

5. Gestaltungs-Workshops mit FK, MA und FK & MA
– Bedingungsbezogene psychische (Fehl-)Belastungen identifizieren, die zu Fehlbeanspruchungen führen
– Lösungsvorschläge erarbeiten

6. Vorstellung der Ergebnisse aus den Gestaltungs-Workshops
– Workshop Steuergruppe und Geschäftsführung
– Ziel: Entscheidung über umzusetzende Maßnahmen
– Information der FK, MA welche Maßnahmen umgesetzt werden

7. Eintragung in die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente
– Genehmigter Maßnahmenkatalog und Aktionsplan

8. Maßnahmen durchführen und überprüfen

– regelmäßige Arbeitsplatzevaluierung
– Verpflichtende Überprüfung nach Zwischenfällen
– ev. Anpassung der Maßnahmen

Ort und Kosten
Veranstaltungsort und Termine nach Vereinbarung
Die Kosten sind abhängig von der
– Unternehmensgröße und Branche
– Anzahl der Abteilungen
– den verwendeten Fragebogenverfahren
– den eingesetzten qualitativen Erhebungsmethoden
– Anzahl der Workshops und Coachings

Für Fragen stehe ich gerne telefonisch oder per Email zur Verfügung.
Nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgesprächs!

Die Evaluierung psychischer Belastungen gemäß ASchG wird in Kooperation mit Mag.a Jutta Gatternig angeboten.

Siehe dazu auch den Blogbeitrag Gesunde Arbeitsbedingungen – gesunde Unternehmen

Coaching

unterstützt die Entwicklung und Umsetzung von Themen und Aufgaben

Nutzen
+ schärft den Blick auf das gewählte Thema
+ schafft Klarheit über Ziele und Erfolgskriterien
+ steigert die Lösungskompetenz
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= selbsterarbeite Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten

 

Beispiele für Systemisches Einzel-Coaching

Einzelcoaching
Worauf sollte ich in der kommenden Verhandlungssituation achten?
Wie kann ich mich auf die neue Funktion vorbereiten?
Was sind Ziele und Erfolgskriterien?

Teamcoaching (am Beispiel Thema Kommunikation)
Was waren schwierige Situationen und wie können wir diese in Zukunft optimaler gestalten?
Wie gestalten wir den Informations- und Wissensaustausch?
Wie können wir aktiv Missverständnisse verhindern?

Fragen im Gruppencoaching (am Bespiel Gründung)
Was unterscheidet mich von meinen MitberwerberInnen – was ist meine USP?
Wie gehe ich mit der neuen Situation als „Selbständige/r“ um?
Welche Ziele und Motive strebe ich an?

 

Karriere-Coaching

+ Klarheit über Ihre Ziele und Erfolgskriterien
+ Stärkung Ihrer Potentiale
+ Verbesserung Ihrer beruflichen Perspektiven
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= Lösungen für aktuelle Herausforderungen

Anlässe
– Arbeitsunzufriedenheit
– berufliche Herausforderungen (z.B. Strategien entwickeln, Gespräche, Situationen)
– Jobwechsel (Organisation, Abteilung, Position)

Sie möchten
…versteckte oder schlummernde Interessen und Potenziale entdecken?
…Ihre Stärken (und Schwächen) erkennen?
…sich beruflich neu orientieren?